Jahreshauptversammlung wählte Kreisvorstand und Landesparteitagsdelegierte

Die Jahreshauptversammlung der SPD Rhein-Neckar hat turnusgemäß einen neuen Kreisvorstand gewählt. Dieser besteht aus dem alten und neuen Kreisvorsitzenden Thomas Funk MdL, seinen Stellvertretern Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Gerhard Kleinböck MdL, Renate Schmidt und Marissa Dietrich. Als Kreiskassierer wurde Daniel Hamers bestätigt. Schriftführer ist Klaus-Henning Kluge, Medienbeauftragter Norbert Theobald, Internetbeauftragter Christian Soeder und Mitgliederbeauftragter Michael Molitor.

Als Beisitzerin engagieren sich Dr. Anke Schroth, Stella Kirgiane-Efremidis, Roland Portner, Daniel Schollenberger, Dominique Odar und Anne Oehne-Marquard. Monika Molitor-Petersen, Simon Abraham und Johannes Zech haben sich nach vielen Jahren der aktiven Mitarbeit aus dem Kreisvorstand verabschiedet.

Der Vorstand besteht nun aus einem Generationen übergreifenden Team im Alter von 25 bis 66 Jahren. „Das ist gut für unsere Partei und birgt viele Synergieeffekte, aufgrund der vielseitigen Erfahrungen und Perspektiven, die nun in unsere konzentrierte Vorstandsarbeit einfließen können“, so Thomas Funk.

Zudem brächte die enge Anbindung und der regelmäßige Informationsaustausch mit den Büros der MdLs und MdBs eine positive Unterstützung. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und starten bestens motiviert in die Wahlkampfphase zur Landtagswahl im nächsten Jahr“, so der alte und neue Vorsitzende.

Die SPD strebe einen fairen Umgang und einen konzentriert sachlichen Austausch mit den Bürgern und politischen Mitbewerbern an. Nur so könne man gemeinsam das Beste für die Gemeinden erreichen. „Wir werden sachlich agieren und die Erfolge der grün-roten Koalition nach vorne stellen, das von Eitelkeiten geprägte Gegeneinander der CDU überlassen wir Herrn Wolf und Co”, so Funk.

Michael Molitor möchte als Mitgliederbeauftragter Menschen dazu ermuntern, im Kreisverband mitzuarbeiten, Politik mitzugestalten. „Jeder, der mitmacht, kann auch selbst politische Schwerpunkte bestimmen“, so Molitor. „Es geht um Themen, Ideen und deren Bearbeitung und Umsetzung“.

In der Aussprache der Kreismitgliederversammlung war die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer ein wichtiges Thema. Gerhard Kleinböck und Thomas Funk stellten dabei klar, dass im Nachtragshaushalt für die Jahre 2015 und 2016 die Mittel für die Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung um rund 365 Millionen Euro aufgestockt werden.

Mit dem Nachtrag würden nicht nur wichtige politische Akzente gesetzt, so Kleinböck. „Er schreibt den positiven haushaltspolitischen Kurs unserer Landesregierung fort.“ Das werde daran deutlich, dass für den Nachtragshaushalt keine Kredite aufgenommen würden.

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