Quelle: Eberbach- Channel

Goldener Ehrenring der Stadt Eberbach für Christa Wernz

 

Stadträtin Christa Wernz ist seit 25 Jahren Mitglied im Eberbacher Stadtparlament. Für dieses ehrenamtliche kommunalpolitische Engagement erhielt sie heute den Ehrenring der Stadt in Gold.

Wernz rückte am 20. Oktober 1988 für Gertrud Nava in den Gemeinderat nach. Zuvor war sie vier Jahre lang beratendes Mitglied im Werksausschuss gewesen. Bei den Kommunalwahlen in den Jahren 1989, 1994 und 1999, 2004 und 2009 wurde sie jeweils mit hohen Stimmenzahlen wiedergewählt und gehört dem Gremium somit seit 25 Jahren ununterbrochen an. 2003 erhielt sie bereits den silbernen Ehrenring.

Neben dem Gemeinderat gehört Wernz auch mehreren Ausschüssen und Kommissionen des Gemeinderats sowie verschiedenen anderen Gremien an. Zeitweise war sie zweite Bürgermeister-Stellvertreterin. Außerdem gilt ihr besonderes Engagement der Städtepartnerschaft mit Thonon-les-Bains in Frankreich.

Bürgermeister Peter Reichert würdigte bei der Ehrung die langjährige kommunalpolitische Erfahrung von Christa Wernz, die durch ihre sachlichen Beiträge zu einer konstruktiven Beratung in den Gremien beitrage.

(Quelle: Eberbach-Channel)

Quelle: Eberbacher Zeitung

Jahreshauptversammlung bei der SPD Eberbach

"Armut- mitten unter uns"

(hr) Zum Thema "Armut - mitten unter uns" sprach der der SPD-Bundestagskandidat Dr. Lars Castellucci am vergangenen Dienstag im Restaurant "Marienhöhe".

Vor rund einem halben Dutzend interessierter Zuhörer wies Castellucci darauf hin, dass Armut auch im reichen Baden-Württemberg besorgniserregende Ausmaße annehme. Von 1.000 Erwachsenen seien 147 von Einkommensarmut gefährdet, 49 erhielten Leistungen aus der sozialen Mindestsicherung und drei hätten länger als ein Jahr keine Beschäftigung. Die SPD-Landtagsfraktion habe daher die Kampagne „Aktiv gegen Armut“ ins Leben zu rufen. Armut dürfe auch in Baden-Württemberg nicht als kleines Randphänomen abgetan werden. Vielmehr müsse Armutsbekämpfung ein politischer Schwerpunkt werden, vor allem bei Kindern und Familien.

http://www.lars-castellucci.de

(Quelle: Eberbach- Channel)

1. Bürgerforum der SPD Eberbach

(Bericht des Eberbach- Channels)

(cr) Zu ihrem ersten Bürgerforum hatte gestern die Eberbacher SPD eingeladen (wir berichteten). Der Vorsitzende Rolf Schieck beschrieb die Resonanz als "dürftig", war aber mit dem Ergebnis dennoch zufrieden.


Der SPD-Ortsverband und die Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion bieten Eberbacher Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mit ihnen über kommunalpolitische Themen zu diskutieren sowie Kritik und Anregungen vorzubringen. Gestern Abend kamen zwar nur vier Bürger zum ersten Treffen in das Nebenzimmer im Gasthaus Grüner Baum. Dennoch fanden teilweise hitzige Diskussionen statt.

Ein Hauptthema war die Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Holdergrund. Ein Anwohner, dem das Problem und die Gefahren bei Hochwasser im Holdergrund seit den 1970er Jahren bekannt seien, war der Meinung, die Planung für das Becken sei zu groß dimensioniert. Man würde hier zu viel Geld investieren. Herbe Kritik übte er an der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, die auf seine Schreiben nicht reagiert hätten. Christa Wernz, Rolf Schieck und Jens Müller, die das gestrige Forum im Beisein von einigen SPD-Mitgliedern gemeinsam leiteten, versicherten dem Gast unter anderem, das Rückhaltebecken zu besichtigen, eventuell auch mit Ratsmitgliedern der anderen Fraktionen.
Weitere Themen waren beispielsweise die LED-Beleuchtung in der Stadt, bei der ein Gast befürchtet, dass Fördergelder verschenkt wurden, und die geplante Windkraftanlage auf dem Hebert. Auch hier wird nicht ausgeschlossen, dass die geplante Anzahl von Windkrafträdern für Eberbach überdimensional geplant wurde. Thematisiert wurde außerdem der Informationsstand zum Dr.Schmeißer-Stift sowie Möglichkeiten neue Parteimitglieder zu finden. Fragen konnten im Vorfeld per E-Mail an Rolf Schieck gestellt werden. Sie wurden gestern bei dem Treffen besprochen

Margareta Steinmetz wurde für 65-jährige SPD-Mitgliedschaft geehrt. Die Urkunde überbrachten Rolf Schieck (l.) und Bruno Schmitt

Jahreshauptversammlung bei der SPD Eberbach

(Bericht des Eberbach- Channels)

Seine jährliche Mitgliederversammlung führte am 9. November im Restaurant-Café "Marienhöhe" der Eberbacher Ortsverein der SPD durch. Neben Wahlen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Annemarie Süß und Walter Hepp geehrt, für 30 Jahre Karl-Heinz Krauth, für 40 Jahre Albrecht Barner, Willi Haas, Peter Huck, Arno Massier, Hans Wipfler, Wolfgang Röderer, Manfred Wernz und Bruno Schmitt. Stolze 50 Jahre sind Rolf Götz und Wilhelm Siefert dabei, und Margareta Steinmetz kann sogar auf 65 Jahre Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten zurückblicken.

Bei den satzungsgemäßen Wahlen wurde Vorsitzender Rolf Schieck ebenso für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Alexander Silbereis sowie Schriftführerin Christa Wernz und Kassenwart Dr. Ulrich Rietdorf. Wiedergewählt wurde auch Beisitzer Ludwig Mutschler. Neu im Beisitzerteam sind Philipp Eiermann und Walter Hepp als Nachfolger von Bruno Schmitt und Manfred Wernz, die nicht mehr kandidierten. Kassenprüfer sind Peter Nähr und Klaus Eiermann.

1117 ‘ohne‘ sind genug.

SPD will mit Lars Castellucci das Bundestagsmandat im Wahlkreis 277 erobern.

Lobbach. Allein am leckeren Kuchenangebot oder am spritzigen A-Capella-Rahmenprogramm der „Lobbachtaler Sängerschaft“ wird es wohl nicht gelegen haben. Jedenfalls war der Saal in der Lobbacher Manfred-Sauer-Stiftung proppenvoll als der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk die Nominierungskonferenz im Wahlkreis 277 Rhein-Neckar für die Bundestagswahl 2013 eröffnete. So kam er denn auch gleich zur Sache und begründete in seiner Begrüßung die Notwendigkeit eines Regierungswechsels nicht zuletzt mit dem unsinnigen Betreuungsgeld. Funk betonte, dass ohne Kita-Ausbau keine wirkliche Wahlfreiheit für Familien gegeben sei.
Auch Ivo Gönner, erfolgreicher SPD-Oberbürgermeister von Ulm und langjähriger Vorsitzender des baden-württembergischen Städtetages, war in seinem Grußwort zwar humorvoll, aber klar und deutlich: “Politik, das sind die 10 Gebote und die 4 Grundrechenarten. Eine Neujustierung ist dringend nötig nach Stillstand und Hektik, die nur dem Machterhalt der Merkel-Regierung dient!“, sprach er den Kandidaten Lars Castellucci an. Gönner spannte einen weiten Bogen von Versorgungssicherheit  und Bezahlbarkeit der Energiewende, von sozialem Gefälle, dem mit Eingliederungshilfen und Förderung der Eigeninitiative begegnet werden sollt, über Solidarität in Europa bis zur Notwendigkeit exzellenter Bildung. Umso nötiger ist es für Gönner, dass mit Dr. Lars Castellucci ein erfahrener Kommunalpolitiker nach Berlin komme, der ein durch die Praxis geschärftes Bewusstsein für die Bedürfnisse der Menschen habe und der Engagement, Empathie und Vernunft mitbringe.
Castellucci nahm den Ball auf: „Wir haben in unserer Regierungszeit vieles richtig gemacht, so zum Beispiel die Kurzarbeiterregelung und die Konjunkturprogramme, die Senkung der Eingangssteuersätze, das „Nein“ zum Irak-Krieg. Dass Deutschland im internationalen, gerade europäischen Vergleich gut dasteht, ist nicht zuletzt unser Verdienst!“
Der 38-jährige promovierte Arbeitsmarktpolitiker und stellvertretende Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg, der seit 1999 im Gemeinderat der Stadt Wiesloch, wo er die Beschäftigungsinitiative BIWU e.V., die Bürgerstiftung und die Wieslocher Tafel ins Leben rief, stritt vehement für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne, damit der Niedriglohnsektor zurückgedrängt, Mindestlöhne durchgesetzt werden. Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für ihn Rentenkonzept und Bürgerversicherung weitere wichtige Instrumente für mehr Gerechtigkeit.
„Der Regierung fehlt der Kompass, sie ist von Beliebigkeit geleitet,“ erklärte Castellucci. „Es fehlt die Werteorientierung. Deshalb ist Peer Steinbrück der stärkste Kanzlerkandidat und der richtige Kanzler für die anstehenden Zukunftsaufgaben.“ Der Wieslocher erinnerte an das Willy Brandt-Wort: „Mehr Demokratie wagen“ und warb um Unterstützung, „1117 Tage ohne SPD-Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Rhein-Neckar sind wahrlich genug!“
Mit einem glänzenden Wahlergebnis von nahezu 95% der abgegebenen Stimmen wurde Lars Castellucci als Kandidat für den Bundestagswahlkreis 277 Rhein-Neckar nominiert. Sein Wahlkampfteam überreichte ihm neben Christo-Poster, das den verhüllten Reichstag zeigt, eine Sportausstattung für alle Wetter. Der (Wahlkampf-)Marathon kann also beginnen!

Text: Maria Seuren